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Anne

5 Tipps für hohe Motivation!

5 Tipps für hohe Motivation!

Jetzt, wo es wieder früher dunkel wird und die Temperaturen fallen, ist es gut möglich, dass deine innere Uhr und deine Motivation kurz einen kleinen Tiefpunkt haben.

Und natürlich, all die (jetzt schon) mit Schokoweihnachtsmännern und Spekulatius gefüllten Regale, Kerzen auf dem Tisch und unter der Decke auf dem Sofa zu hocken sind unglaublich gemütlich, aber all der Naschkram und die Gemütlichkeit nutzen dir rein gar nichts, wenn es um das Erreichen deines Ziels geht. Es sei denn natürlich, wenn es dein Ziel ist zwischen jetzt und Silvester einige Kilos zuzulegen. Dann schon. Dann solltest du nichts anders machen.

Mein erster Gedankengang – auf jede Bemerkung, die ich höre, und das sind viele – ist dann auch oft: Nicht meckern, einfach machen. Aber ich kann mir vorstellen, dass du das jetzt etwas arg verallgemeinert findest. Deshalb habe ich jetzt mal darüber nachgedacht, was mir nach dem Fitnessstudio eigentlich so hilft, auch wenn es kalt und regnerisch ist. Oder was mich an all den Regalen mit Süßigkeiten vorbeigehen lässt.

Setz dir ein messbares Ziel

Und das meine ich in der Tat so simpel wie ich es hier sage: „Setze dir ein messbares Ziel“. Ob es nun darin liegt ein, zwei oder fünf Kilo abzunehmen, 5 km am Stück zu joggen, 100 Kilo zu deadliften oder einen sauberen Klimmzug zu machen. Schreib das Ziel auf. Überleg dir dann, wie du es erreichst. Was benötigst du dafür? Wann willst du es erreicht haben? Halte fest, wie es läuft. Wie sieht es mit deinem Fortschritt aus? Was könnte besser gehen? Wo liegen deine Fallgruben? Durch das Aufschreiben deiner Ziele – und von mir aus auch Bilder hinzuzufügen – werden sie verständlich und „real“.

Switch it up

Viermal pro Woche im Kraftraum zu stehen und mit den Hanteln zu schwingen kann langweilig werden. Ich kann es mir nicht vorstellen, aber manche Menschen finden Krafttraining unglaublich langweilig. Ok, ok, es soll auch andere tolle Sportartgen geben, die man machen kann. Aber warum machst du die dann nicht? Switch it up! Behalte Freude daran. Wenn du es zu viel – oder zu langweilig – findest, ein- oder zweimal pro Woche Krafttraining zu machen, entscheide dich eben für einen Boxkurs, nimm an einem WOD teil oder buche einen Yoga-Kurs. Ich muss zugeben, dass sogar ich das ab und zu mache. In außergewöhnlichen Situationen. Like, einmal im Jahr oder so. Nein, Scherz beiseite, gestalte dein Training für dich selbst toll und interessant. Etwas, das dir keine Freude bereitet, wirst du nicht durchhalten. Das weißt du.

Suche nach Ablenkung

Und das meine ich in erster Linie, wenn du einen Heißhunger kommen fühlst. Oder wenn die Schokolade im Schrank laut deinen Namen ruft, während du auf dem Sofa liegst. Oder wenn du im Supermarkt bist, und ganz plötzlich Süßigkeiten in deinem Einkaufskorb liegen. In letzterem Fall: Leg die Süßigkeiten zurück. Geh zurück, und stell sie wieder ordentlich ins Regal. Ok, gut so. Und jetzt weiter zum Quark.

Unglaublich langweilig. Ich weiß. Aber es ist das Eine oder das Andere. Es ist entweder deinen Zielen zu folgen, oder jedes Mal aufs Neue durch unkluge Entscheidungen von ihnen wegzurücken. Ich sage nicht, dass du nie naschen darfst, oder nur noch auf Salatblättern herumkauen darfst, aber so ein Schokoweihnachtsmann verschwindet an einem Abend. Oder sogar in einer halben Stunde, wenn du dir ein wenig Mühe gibst. Meine Lösung? Hol die Dinger nicht ins Haus. Es dauert wirklich noch eine Weile bis zum 24. Dezember, und ich weiß mit Sicherheit, dass man auch dann noch welche bekommen kann. Direkt neben den Ostereiern.

Hast du sie doch schon ins Haus geholt und in deinem Gesicht verschwinden lassen? Tüte schließen, weglegen, akzeptieren und etwas komplett anderes machen. Deinen Schrank aufräumen, deine Schuhe putzen, den Hund rauslassen, das Auto waschen oder deine Reifen flicken. I don’t care, aber entferne dich von dem Ort, an dem die Süßigkeiten liegen.

Begrenze die Situationen, in denen du Hungerattacken bekommst. Geh rechtzeitig  schlafen, begrenze oder mäßige deinen Stresslevel oder suche nach der Lösung für deinen Stress. Reduziere alle „ja aber“-Momente. Komplett stressfrei zu sein ist nahezu unmöglich und niemand ist 24 Stunden am Tag unempfindlich gegenüber Snacks und Süßigkeiten. I know, aber bleib nicht im Selbstmitleid hängen.

Zieh es durch

In den folgenden Monaten wirst du vermutlich sehr viele Feiern, Essen und Schwiegereltern sehen. Die Feiertage stehen an, die Abende sind gemütlich und familiär, und warme Schokolade ist viel leckerer als grüner Tee. Draußen ist es dunkel, kalt und ungemütlich, und zum Fitnessstudio sind es mindestens 10 Minuten mit dem Fahrrad. „Ach, ich geh morgen.“ Nein. Du gehst heute. Denn du wolltest dreimal pro Woche gehen (Siehe Schritt 1).

Wie einfach es doch ist, nach einem langen Schul- oder Arbeitstag einfach zuhause zu bleiben. Wie angenehm sitzen deine „Zu-Hause-Klamotten“. Und deine Pantoffeln. Bestimmt superkomfortabel. Aber mein Pro-Tipp lautet: Zieh direkt nach dem Nach-Hause-Kommen (oder aufstehen) deine Fitnesskleidung an und stell die Sporttasche bereit. Schreib in einen Kalender wann genau du trainieren gehen willst (Siehe Schritt 1: Aufschreiben ist Realität) und mach einen Haken dahinter, wenn du gegangen bist. Kauf das neue T-Shirt oder die neuen Sneakers, wenn dir das zusätzliche Motivation gibt. Keine Lust auf das Fitnessstudio? Mach deine Wanderung, unternimm etwas. Zieh es durch und vermeide es in einem (Fitness-)Tief zu landen.

High five to yourselfie

Das klingt vielleicht etwas merkwürdig, aber beachte auch mal die Dinge, die du unglaublich gut machst. Bist du dreimal zum Sport gegangen anstatt zweimal? Yay you. Bist du keine drei sondern vier Kilometer am Stück gelaufen? Yay you. Hast du nicht die ganze sondern nur die halbe Tafel Schokolade gegessen? Hey, auch das ist ein Fortschritt. Kurzum: Don’t be too hard on yourself. Ich höre Klienten oftmals nur Dinge aufzählen, die sie alle nicht gut machen, obwohl ich auch gerne hören möchte was gut gelaufen ist. Der Weg zu deinen Zielen ist keine gerade Linie, sondern eine mit Ups and Downs, und das ist gerade gut. Daraus lernst du. Und jetzt: Mütze auf, Winterjacke an und off you go.

Mehr von Anne findest du regelmäßig bei uns im Body & Fit-Blog sowie auf ihrem Instagram, Facebook, Youtube oder auf ihrer Website. 🙂

Über den Autor

Anne @Fannetiek

Blogs über gesundes Essen, einen fitten Körper und Superfoods gibt es genug. Ich liebe es und gehe dem gerne nach. Doch bekam ich langsam Gewissensbisse. Ich vermisste etwas. Aber ich wusste nicht was. Viele Healthblogs sagen, was ich schon lange weiß: Esse gesund, trinke in Maßen, bewege dich (viel) und erhalte deinen Killer Body. True. Aber was wenn dies nicht genug ist? Was dann, wenn ich mehr will als gesunde Smoothies und eine Runde im Park joggen. Was wenn ich Fitnessmodel werden will, und an nationale und internationale Fitnessturnieren teilnehmen möchte.

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